Grenzen

Der Weg ist nicht linear. Er hat viele Abzweigungen und Versuchungen, die uns von ihm abkommen lassen können und schlimmstenfalls sogar so weit weg führen, dass man auf den eigentlichen Pfad nicht mehr zurückfindet. Die Versuchungen sind allgegenwärtig; manchmal in Form von Begierden hinsichtlich materieller Sehnsüchte, manchmal in Form von vermeintlichen Freunden, die einen vom Weg abirren lassen.

Sie rufen dich und heißen dich willkommen, doch ist Ihre Einladung zumeist der Weg, der einen ins Verderben stürzt. Fatal ist dabei, dass das alles augenscheinlich nicht so schlimm vorkommen mag. Jedoch fallen mit der Zeit immer weiter die Hemmungen und Prinzipien bis man aus diesem Sog des falschen Umfelds nicht mehr herausfindet.

Aus diesem Grund ist es von Nöten, sich klare Grenzen und Prioritäten zu setzen, um diesen Türen der Abzweigungen einen Riegel vorzuschieben. Nur, wenn man sich bewusst ist, was man im Leben erreichen möchte und wer man sein will, kann man seinen Fokus auf den geraden Weg richten.

Und dieser Fokus verlangt nunmal auch die Grenzen zu vermeintlichen Freunden zu ziehen; nicht aus einer Verurteilung heraus, sondern vielmehr aus reinem Selbstschutz.

Ömer İbrahim Şamdanlı

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