Die Vergessenen

Man kann es als Fluch oder Segen ansehen, doch ist es Tatsache. Der Mensch vergisst; sehr oft und sehr gerne.

Alles negative blendet er gerne aus. All die Taten, die er begangen hat und all die Worte, die seinen Mund verließen.

Er vergisst.

Alles Gute scheint auch zu schwinden. All die Gaben und kostbaren Geschenke. Jene gewährte Zeit und Gesundheit.

Der Mensch vergisst.

Er vergisst, was er zu verüben vermochte und vergisst, was ihm an Gaben zuteil wurde. Jedoch, vergisst er kein Übel, dass ihn traf. Aus heiterem Himmel; vermeintlich ohne Grund.

Der Mensch vergisst.

Und so vergaß er, dass die Gerechtigkeit niemals vergisst. Sie holt ihn ein, die Vergangenheit; und lässt ihn sich erinnern an das, was er zu vergessen pflegte.

So sollte der Mensch sich hüten die Zeichen zu vergessen, um nicht an jenem Tage selbst zu den Vergessenen zu zählen.

Ömer İbrahim Şamdanlı

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