Neue Türen

Der Mensch ist behaftet. Behaftet mit Schuld und Schmerz. Ungerechtigkeit ist ihm widerfahren und Ungerechtigkeit hat er verübt. Gegen Fremde, Freunde, aber vor allem gegen sich selbst. Der Mensch ist Opfer und Täter. Schaf und Wolf. Schütze und Ziel.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und niemals wird es nur eines geben. Der Mensch ist nicht absolut. Nicht absolut gut und nicht absolut schlecht.

Die Kunst ist es die Waage zu halten und dafür zu sorgen, dass das Licht im Herzen die Dunkelheit überstrahlt.

Alte offene Türen werfen noch immer Schatten in den Raum der Gegenwart und dämmen das Licht, welches man sich mit Mühe hart erarbeitet hat.

Erst, wenn man es schafft; wenn man die Kraft dazu aufbringen kann jene Türen zu schließen, wird man seine Gegenwart mit neuem Licht fluten können ohne, dass der Schatten der Vergangenheit einen hindert.

So muss man die alten Türen der Dunkelheit schließen, um durch neue Türen neues Licht hereinzulassen.

Ömer İbrahim Şamdanlı

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